Dienstleistungsgesellschaft

In Deutschland haben wir heute mehr denn je eine Dienstleistungsgesellschaft, aber weshalb ist das so? Das Ganze war nicht immer der Fall. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland überwiegend eine Agrargesellschaft, dass heißt die meisten Menschen waren im Primärensektor beschäftigt. Dies verlagerte sich bis etwa in die 70er Jahre in den primären Sektor. Es herrschte also vorwiegend eine Industriegesellschaft in Deutschland. Mittlerweile gab es einen sehr starken Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, der immer noch nicht ganz abgeschlossen ist. Warum ist das der Fall? Die ersten beiden Sektoren wurden im Laufe der Zeit immer produktiver und durch den technischen Fortschritt war es nicht mehr nötig dort so viele Menschen zu beschäftigen. Der tertiäre Sektor diente in dem Fall quasi als Auffangbecken.

Eine interessante Statistik besagt, dass einige Städte wie zum Beispiel Frankfurt am Main oder Bonn etwa 90 Prozent ihrer Bruttowertschöpfung im Dienstleistungsbereich erwirtschaften.